Der
Gemeindebrief
Neues
aus den Evangelischen Kirchengemeinden
Gersfeld
/Rhön ◊ Dalherda ◊ Poppenhausen

Pfarrer und Liederdichter Paul
Gerhardt 1607 - 1676
geistliches wort
Geh aus, mein Herz,
und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines GOttes Gaben;
schau an der schönen Gärten Zier und siehe,
wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben.
EG
503
Liebe
Leserinnen und Leser!
Wenn
ich irgend kann, gehe ich jeden Morgen nach dem Frühstück und der Zeitungslektüre
durch
unseren Garten.
Dazu
nehme ich mir genügend Zeit, um das Leben und die Weiterentwicklung der
Pflanzen und Tiere genau zu beobachten.
Ich
freue mich über jede Kleinigkeit, jede Veränderung, jedes Stadium des Lebens in
diesem kleinen und doch so lebendigen Biotop.
Dabei
werden alle meine Sinne herausgefordert: ich sehe und beobachte, wie gerade
eine Libellenlarve sich ihrer drei- bis vierjährigen Hülle entledigt, um ihren
eigentlichen Lebensabschnitt als prachtvolle Libelle anzutreten.
Ich
lausche dem morgendlichen Jubelgesang der Vögel und dem Brummen der Hornisse
dicht an meinem Ohr; ich fühle die wärmenden Sonnenstrahlen; ich schmecke die
aromatischen kleinen Walderdbeeren; ich rieche den einzigartigen Duft der
Rosen.
Ich
stelle mir vor, so ähnlich mag es auch dem Liederdichter Paul Gerhardt ergangen
sein.
Von
der wunderbaren Schöpfung wurde er
inspiriert für sein herrliches Lied zum Lobe Gottes. Lassen auch wir uns
ansprechen in der Zeit von Wachsen, Blühen und Gedeihen zum Lobe des Schöpfers.
Öffnen wir unsere Sinne besonders in den Ferien, in der Zeit des
Urlaubs und der Erholung für Gottes gute Schöpfung zum Loben und Danken.
Lassen
sie uns einstimmen in den Gesang des Liederdichters und in das Gebet aus Psalm
104:
„Herr, wie sind deine Werke so groß und
viel!
Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter
. . .
Ich will dem Herrn singen
mein Leben lang
und meinen Gott loben,
solange ich bin.“
Psalm
104, 24 + 33
Wer
GOtt lobt, vergisst das Klagen.
Eine
erholsame Zeit
und
viele Entdeckungen in Ihrem Garten
oder
auf Ihren Reisen
wünscht
Ihnen Ihr
Albert Stein
Daten aus dem Leben von Paul Gerhardt
Am
12. März 1607 wurde Paul Gerhardt in Gräfenhainichen bei Bitterfeld geboren,
seinen Schulabschluss an der Fürstenschule in Grimma
machte er im Jahr 1627. Daran schloss sich sein Theologiestudium in der
Lutherstadt Wittenberg an (1628 - 1643). Sein Geld verdiente er zunächst als
Hauslehrer,
ebenfalls
in Wittenberg.
Im
Jahr 1643 wurde in Berlin sein erstes Gedicht herausgegeben.
1651
Ordination zum Pfarrer; Propst in Mittenwalde
Am
11. Februar 1655 heiratete er mit 48 Jahren seine Frau Anna Maria geborene Berthold.
Es
folgten mehrere Geburten seiner Kinder, die bis auf einen Sohn nicht lange
gelebt haben:
1656
Maria Elisabeth (verstorben am
4.01.1957)
Im
Jahr 1657 trat Paul Gerhardt die Pfarrerstelle an der Nikolaikirche in Berlin
an, ein Jahr später wurde am 15.01.1658 seine Tochter Anna Katharina geboren
(verstorben
am 25.03.1659), am 30.11.1660 Sohn Andreas (kurz darauf verstorben) und am
15.08.1662 Paul Friedrich, der seinen Vater als einziger überlebt hat (t 1716).
Im
Februar 1665 wurde Andreas Christian (verstorben im selben Jahr) geboren.
Im
Jahr 1657 wurde Paul Gerhardt auf die Pfarrstelle der Nikolaikirche in Berlin
berufen,
Januar
1667 endgültige Amtsenthebung durch den Kurfürsten.
Am 5. März 1668 verstirbt Paul
Gerhardts Frau Anna Maria.
Ein Jahr später, am 16.06.1669 tritt er noch einmal eine Pfarrstelle an
(in Lübben).
Am
27. Mai 1676 verstirbt der Pfarrer und Liederdichter Paul Gerhardt in Lübben,
seine
Beerdigung
ist am 7. Juni 1676.
ankündigungen
Kinderbibelwoche
Die
Kinderbibelwoche im September steht unter dem Thema: „Ihr seid das Salz der
Erde“ und findet vom Dienstag, 11. bis Donnerstag, 13.09. statt.
Anmeldungen
bitte im Gemeindebüro. Wer im KiBiWo Team mitmachen
möchte, der melde sich bitte ebenfalls dort.
Anmeldung der neuen Konfirmanden
Am Donnerstag, 11.10.
können sich die neuen Konfirmanden zusammen mit einem Elternteil zwischen 16
und 19 Uhr für den nächsten Kurs anmelden.
Bitte das Stammbuch und
25,- € mitbringen.
Frauenfrühstück
Das nächste
Frauenfrühstück ist am 3. November 2007 im Evangelischen Gemeindehaus.
Ökumenische Schulanfangsgottesdienste
Di. 21.08. für 1.-4. Klassen, 9.00 Uhr
Evangelische Kirche, für 5.-6. Klassen um 9.45 Uhr.
Seniorennachmittage
Nach
der Sommerpause beginnen wir wieder regelmäßig unsere Seniorennachmittage am
Mittwoch, den 15. jeden Monats oder den darauf folgenden (14.30 h).
Wir
beginnen am 22. August und freuen uns auf Ihr Kommen. Sr. Anneliese Tschech
www.kirche-gersfeld.de
Nachrichten
und Bilder aus unserer Gemeinde finden Sie auch im Internet.
Schlossparkfest
Anlässlich
des Schlossparkfestes am 22. Juli feiern wir wieder um 11.00 Uhr unseren
Ökumenischen Open-Air-Gottesdienst mit den Pfr. Dauner
und Gittermann.
Ivan
Rebroff singt in Gersfeld
Er
sang vor Kaisern und Königen und wurde von Michail Gorbatschow für 8 Konzerte
nach Moskau verpflichtet, die alle mit jeweils 8000 Zuschauern ausverkauft
waren. Im Frühjahr 2004 tourte er durch Australien und Neuseeland und auch hier
waren alle Konzertsäle u.a. in Sidney und Melbourne
bis auf den letzten Platz gefüllt.
Im
Rahmen seiner Europa-Tournee, wo er u.a. auch in Notre
Dame in Paris gastierte, macht der weltbekannte Sänger am Samstag, den 18. August, um 17 Uhr Halt in der Evangel. Barockkirche. Er ist
bereits eine lebende Legende und ein englischer Kritiker schrieb einmal: „Wer
Ivan Rebroff je gehört hat, der weiß, zu welchem
Wohlklang eine menschliche Stimme fähig ist.“ Der in Griechenland lebende 4 1/2
Oktaven Star-Bass singt in Gersfeld
Werke von: Mozart, Bach, Händel, Rachmaninoff,
Tschaikowski, Schubert, aber auch einen Teil seiner Welthits, u.a. das „Ave Maria“ von Bach-Gounod, u.a.
Begleitet
wird er vom russischen Original - Kosakenensemble Sabawa
(Gewinner des Internationalen Folklore Grandprix beim
Karneval der Kulturen in Berlin).
Karten
für dieses einmalige Konzerterlebnis gibt es ab 1. Juni bei: Ev. Pfarramt,
Marktplatz 2, Tel. 278 und beim Touristikbüro, Brückenstraße 1, Tel. 1780.

Oekumenischer Gottesdienst in Maiersbach
Anlässlich
des 75. Schützenjubiläums in Maiersbach findet der Gottesdienst am 1. Juli vor
Ort in Maiersbach mit den Pfarrern Dauner und Wachter
statt. Wir beginnen um 11 Uhr, ein Fahrdienst vom Marktplatz aus ist
eingerichtet. Gottesdienstbesucher, die keine Fahrtmöglichkeit haben, werden
dort abgeholt und nach dem Gottesdienst wieder zurückgebracht.
Jordanienreise
Bei
genügend Anmeldungen (7) führt Pfr. Wachter für die EFN (Ev.
Fahrtengemeinschaft Nordharz) eine Reise durch Jordanien bei eigener
Reiseleitung durch. Auch aus unserer Gemeinde dürfen Anmeldungen dazu ergehen.
Das Programm der Fahrt finden sie unter www.kirche-gersfeld.de Kosten: ca.:
1200,- €. Zeit: 16. bis 27. Oktober 2007.
Anmeldungen
bis 31.07.2007.
Dalherda und Poppenhausen
Schulanfangsgottesdienste für Poppenhausen und Schmalnau
Wir
wollen auch das neue Schuljahr mit einem Gottesdienst beginnen. Dazu laden wir euch
Grundschulkinder und auch Eltern zum
Schulanfangsgottesdienste Dienstag, den 21. August ein.
In
Poppenhausen beginnt er um 7:45 in der kath. Pfarrkirche und in Schmalnau um 9:00, ebenfalls in der kath. Pfarrkirche.
Neue Konfirmanden gesucht
Neuer
Konfirmandenjahrgang für die Jugendlichen aus Dalherda und Poppenhausen:
Alle,
die gerne am Konfirmandenunterricht teilnehmen wollen. Ihr solltet in diesem
Jahr zwölf Jahre alt geworden sein oder noch werden. Meldet euch nach den
Sommerferien bei uns an (06656/204).
Seniorennachmittage in Dalherda
Nach der Sommerpause
wollen wir uns wieder zu den Seniorennachmittagen treffen, dazu laden wir, die
Kirchengemeinde und der Ortsvorstand alle Senioren herzlich ein. Vielleicht
kommen ja ein paar neue Gesichter in unseren Kreis, es lohnt sich! Wir wollen
gemeinsam zusammensitzen und erzählen, singen, Ausflüge und Fahrten machen und
uns auch überlegen, wie wir unser Dorf für ältere und alte Einwohner besser
machen.
Wir laden ein: immer am
letzten Mittwoch im Monat von 15:30 – ca. 17:00 im Pfarrhaus ein.
Im September machen wir
eine Seniorenfahrt, dazu gibt es eine besondere Einladung, 31. Oktober, 28.
November. Wolf-Benjamin Gittermann
berichte und informationen
Elisabethmedaille
Es
ist die höchste Auszeichnung, die der Bischof unserer Landeskirche verleihen
kann und Sr. Anneliese hat sie anlässlich ihres 80. Geburtstag durch Herrn
Dekan Seeberg überreicht bekommen. Viele gute Wünsche konnte Sr. Anneliese
hören, auch ein großes Lob und Dank für die Treue, mit der sie über Jahrzehnte
hin in Gersfeld tätig ist.
Wir
freuen uns mit ihr und danken Gott, dass er immer wieder Menschen „in seinen
Weinberg“ sendet, um dort segensreich tätig zu sein.
Danke
Sr.
Anneliese dankt an dieser Stelle herzlich für alle Glückwünsche und Geschenke
die ihr anlässlich ihres Geburtstages zuteil geworden sind. Ihr besonderer Dank
gilt dem Kirchenvorstand.
Reinhart
Wachter
Mitarbeiter gesucht
Für die Betreuung bei den
Gottesdiensten im Evangelischen Altenheim suchen wir noch Unterstützung. Wir
(Veronika Hofmann, Petra Kümmel und Monika Niedling) begleiten regelmäßig die
Bewohner freitags zum Gottesdienst. Wer
sich für diese ehrenamtliche Aufgabe interessiert, möchte sich bitte bei Monika
Niedling melden. Tel. 1414. Monika Niedling
Erntedankfest
Die
Kirchenvorstandswahlen und das Erntedankfest fallen in diesem Jahr auf einen
Sonntag. Daher hat der KV beschlossen, beides voneinander zu trennen. Das
Landeskirchenamt konnte uns eine Verschiebung der Wahl nicht genehmigen. Wir
werden demnach unser Erntedankfest am Sonntag, den 7. Oktober feiern.
Stadtbibel
Nun
liegen die ersten Seiten für unsere
Gersfelder Stadtbibel vor. Die Konfirmanden haben Abschnitte aus den Psalmen
geschrieben z.T. mit Rankenwerk, Blumen und Bildern gestaltet. Hochzeitspaare haben
sich dem Reigen angeschlossen und auch einige Glieder der Kirchengemeinde.
Schon jetzt ist zu sehen, dass ein
buntes, vielfältig gestaltetes Buch mit ganz unterschiedlichen Handschriften
entstehen wird. So lässt sich erahnen, wie die Bibel einmal aussehen kann, wenn
viele Gersfelder ihre Texte geschrieben haben.
Um
in der Bibel das Markusevangelium, Psalmen und Auszüge aus dem AT schreiben zu
können benötigen wir noch viele „Schreiber“. Bitte melden sie sich im Pfarramt.
Es hat sich dort eine kleine Gruppe von Mitarbeitern gebildet, die die Texte zu
ihnen bringen, Papier und Tusche evtl. auch Farbstifte dabeihaben und erklären
wie die Seiten beschrieben werden können. Im Herbst wird es die Möglichkeit
geben, zusammen mit anderen unter Hilfe von Brigitte Schüßler
Texte zu schreiben und Bilder für die Bibel zu malen. Es ist geplant, einen
oder mehrere Samstage dafür zu nutzen. Näheres dazu wird im Rhönboten bekannt
gegeben. Wir benötigen auch noch Helfer, die die allgemeinen Seiten, wie
Inhaltsverzeichnis usw. schreiben und gestalten. Diese Arbeiten sollen im
September / Oktober beginnen.
Das
Schreiben der Gersfelder Stadtbibel ist ein Projekt, das in Verbindung mit der
Sanierung des Kirchendaches steht. Es wäre daher schön, wenn jeder Schreiber eine Spende für die
Instandsetzung des Daches geben könnte.
Helfen Sie mit, ein
einmaliges Buch zu gestalten, ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem jeder
Gersfelder mitmachen kann.
Veronika
Hofmann
Jugendfreizeit
In
diesem Jahr fahren Jugendliche unserer Kirchengemeinde wieder zur Freizeit nach
Dänemark. Das Ziel ist in der letzten Sommerferienwoche der Nordseestrand am Ringköbingfjord. Ein Platz ist eventuell noch zu vergeben.
Übrigens:
Eine solche Fahrt kostet Geld und wird von der Kirche, und der Stadt
unterstützt. Wenn Sie uns auch mit Ihrer Spende helfen können und wollen, tun
Sie uns und den Jugendlichen eine große Freude und helfen der Kirche dabei, die
Fahrtpreise sozial gestalten zu können.
Reinhart
Wachter
Wunschchoral vom Turm
Auch
Sie können sich Ihren Choral vom Turm wünschen. Wie das geht? Sie suchen sich
eine Sonntag und einen Choral aus und wenden sich an das Gemeindebüro (gern
auch über Internet). Sie spenden einen kleinen Betrag für unsere
Kirchenrenovierung und können dann sogar, falls Sie es wünschen, mit hinauf auf
den Turm kommen. Auf Ihren Wunsch freuen sich
Die
Turmbläser
Förderverein Evangelische Kirchenmusik
Die
Mitglieder des Fördervereins und viele andere Spender großer und kleiner
Beträge haben das Spendenkonto des Vereins auf über 80000 € anwachsen lassen.
Hierfür
sei an dieser Stelle herzlich Dankeschön gesagt.
Danken
will der Verein auch für das berühmte „Scherflein“, das aus den
Kollektensammlungen zu uns gekommen ist.
Der
Verein präsentiert in diesen Wochen die Orgelbroschüre, die unser großes
Projekt „Orgel-restaurierung“ in Bild und Text
vorstellt. Der Verein unterstützt nach Kräften alle Aktivitäten der
Kirchengemeinde, die den Erhalt unserer Barockkirche dienen sollen. Deshalb
wurde in der Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 22.März 2007, die Satzung
geändert.
Unter
Mitwirkung des Fördervereins kam am 29. April 2007 ein Konzert des Kammerchores
Friedrichshagen (Berlin) in der Barockkirche zustande. Dieses Konzert war, so
berichten die Besucher, ein Höhepunkt der Konzertangebote in Gersfeld.
Es
hat Freude gemacht und Freunde gewonnen für die Musik in unserer Kirche.
Freude
gemacht hat uns auch die großherzige Spende über 5000€, die der Patron, Herr
Johann Conrad von Waldthausen, anlässlich seines 75.Geburtstages dem 1.
Vorsitzenden des Fördervereins, Albert Stein, überreichte. Der Verein dankt
auch an dieser Stelle noch einmal für die Unterstützung. Sie wird auch den
„kleinen Mann“ ermutigen mit seinen Spenden immer weiter zu helfen.
Noch ein Hinweis: Der
Förderverein stellt ab sofort Spendenbescheinigungen nur noch auf besonderen
Wunsch aus.
Friedhelm Kammann
Straßensammlung
Kirchenvorstand und
Förderverein planen für die 1. Oktoberwoche eine Straßensammlung zugunsten der
Kirchenrenovierung durchzuführen. Dazu sind wir auf die Mithilfe unserer Gemeindeglieder
angewiesen. Wenn Sie bei der Sammlung aktiv mitwirken möchten, melden Sie sich
bitte im Gemeindebüro oder bei Ihrem Kirchenvorsteher.
Näh–
und Flickstube
Wir
haben seit 30 Jahren ein evangelisches
Altenheim am Brembacher Weg, in dem eine Reihe sehr betagter Bewohner leben.
Manches können sie nicht mehr tun, z.B. einen Knopf
annähen, einen Rock oder eine Hose, ein Kleid oder die Unterwäsche ausbessern.
Die Bewohner werden bei uns gut gepflegt,
aber sie sollen auch ordentlich gekleidet sein. Vielleicht können Sie
sich noch an unser Schwesternhaus in der Ursinusstraße erinnern. Nach dem Krieg
wurde es zu einem kleinen Altenheim. Es zogen alt und krank gewordene Bauern,
verwundete Soldaten, die ihre Heimat und Familien verloren hatten, ein. Sr.
Kathrin hat sie aufgenommen und die Gemeinde um praktische Hilfe gebeten . . .
und sie erhalten.
Es
kamen Frauen, die nähten, flickten, bügelten . . . und Socken strickten. Drei Namen fallen mir
noch ein: Frau Zitzmann, Frau Schneider, Frau Tischendorf.
Ich habe sie noch selbst erlebt.
Ob
meine Bitte auch bei einigen von Ihnen auf fruchtbaren Boden fällt? Das wäre
schön. Bitte melden Sie sich bei mir (Tel. 7017) oder im Evangelischen
Altenheim bei Frau Schön. Noch einmal: Es wäre schön, an dieses Beispiel nach 3
Jahrzehnten wieder anzuknüpfen. Sr. Anneliese Tschech
Pflanzaktion im
Kindergarten
Wie
bereits im Rhönboten berichtet wurde, ist das Außenspielgelände des
Kindergartens mit vielen Bäumen, Sträuchern und Blumen neu begrünt worden.
Eine
weitere Aktion wurde dank einer Spende von Constantin von Waldthausen
ermöglicht:
Anlässlich
des 80. Geburtstages von Schwester Anneliese wurde ihr zu Ehren eine Eiche auf
dem Gelände des Ev. Kindergartens gesetzt. Dieser Baum erinnert in seinen
Eigenschaften genau an die Worte und Taten der Diakonisse von Gersfeld.
Ein
Baum,
* dessen Wurzeln tief ins Erdreich hinein
reichen und der so manchem Sturm widersteht
* dessen Stamm sich himmelwärts ausrichtet, der
stark genug ist, sich an ihn zu lehnen
* dessen Äste und Zweige sicheren Schutz bieten
* dessen Krone einladend und sein deckender
Schatten beschützend wirkt.
* dessen Blätter und Früchte jedes Jahr neu
wachsen und dessen Jahresringe vom Leben erzählen.
Ein
besonderer Dank für ihre außerordentliche ehrenamtliche Hilfe gebührt an dieser
Stelle den Herren Lukas Fritz, Björn Seibert und Andreas Simon.
Reinhart Wachter
Tagesfahrt nach Kassel zum Diakonissenhaus
Das
war ein wunderschöner Tag, so lautete das Urteil über die Fahrt des Frauen– und
Seniorenkreises nach Kassel.
Um
9.15 Uhr ging‘s los, pünktlich um 12 Uhr waren wir im
Diakonissen - Mutterhaus. Der Mittagstisch wartete schon auf uns 40 Tischgäste,
und statt der allseits erwarteten Suppe folgte der Vorsuppe ein knuspriger
Putenschenkel mit Spargel und Kartoffeln und einer leckeren Nachspeise.
Nach
dem Essen erzählte uns Sr. Ursula Graack aus der
Geschichte des Mutterhauses und dem Neubau des Krankenhauses, das am 23. Mai
offiziell eingeweiht und gesegnet wurde.
Wir
erfuhren dabei, dass das Diakonissenhaus eine Stiftung ist, getrennt vom neuen
Krankenhaus (DGK = Diakonisches Gemeindezentrum Kassel).
In
diesem Neubau ist die Ausbildung weiterhin fest verankert als christliches
Bildungsinstitut für Kassel.
Wir
wurden durch das neue Haus geführt. Die Weite, das Licht und die Größe waren
für uns beein-druckend, auch das gepflanzte Grün und
die sonnigen Freiplätze. Moderne Kunst gestaltet die z.T.
großen Wandflächen freundlich. Schön war auch der freundlich gestaltete Raum
der Stille, wo Besucher und Patienten den Kontakt mit Gott pflegen können.
Zum
Abschluss trafen wir uns in der Zeltkirche, deren Fensterfronten durch die
Themen Glaube, Liebe, Hoffnung thematisch bestimmt sind.
Herr
Pfr. Leonhäuser verabschiedete uns mit einer Andacht und Erklärungen zur
Architektur der Kirche.
Erfüllt
fuhren wir anschließend in Richtung Herkules mit Blick auf Kassel. Auch der
Kaffee kam nicht zu kurz. Wir haben ihn
genossen. Pünktlich um 19 h fanden wir uns wieder in unserer Heimat ein
und hatten viel zu erzählen. Sr. Anneliese Tschech
Tauferinnerungsgottesdienst zu Pfingsten
Am
Pfingstmontag fand in unserer Kirche wieder ein ganz besonderer
Familiengottesdienst statt zum Thema „Taufe“.
Zu
Beginn des Gottesdienstes erhielt jeder Besucher egal ob jung oder alt ein
Stückchen Band, das er in einen Webrahmen einweben konnte. Alle Bänder zusammen
ergaben einen farbenfrohen Teppich. Das Webbild kann man in der Kirche
besichtigen. Der Teppich stellt ein Sinnbild für die Taufe dar; denn durch die
Taufe sind wir wie die Bänder mit Gott verwoben. Und wir gehören zu einer
großen Gemeinde, die uns Halt und Form geben kann. Wie ein neugeborenes Kind in
die Gemeinde aufgenommen wird, konnten dann alle Anwesenden bei einer Taufe
genau „live“ miterleben.
Aber
es wurde nicht nur ein neues Glied in unserer Gemeinde aufgenommen, sondern
alle Kinder, die in diesem Jahr in die Schule gekommen sind, durften zum Altar
gehen. Dort wurden sie gesegnet und erhielten zur Erinnerung an ihre eigene
Taufe eine Kinderbibel.
„Gott liebt dich.
Du bist sein Kind.
Geh auf seinen Wegen.
Geh mit seinem Segen“
Dalherda
Wer
will fleißige Handwerker sehn . . . der muss ins Pfarrhaus gehen. Dort befindet
sich nämlich zur Zeit eine große Baustelle. Nach über
40 Jahren wird der untere Bereich des Pfarrhauses grunderneuert. Es gibt eine
neue Toilettenanlage, eine Küche, ein Archivraum, einen Sitzungssaal und ein
Büro. Wir hoffen so, in den kommenden 40 Jahren keine Umbaumaßnahmen vornehmen
zu müssen. Schlimm sah´s aus. Nicht nur da, wo das
Auge hinblicken konnte, sondern auch wo man nicht hinsehen konnte, nachdem der
Fußboden aufgehoben wurde. Die Balken waren von Holzwürmern total zerfressen
und Kleinnager hatten sich ihre Nester gebaut. Jetzt wird aber wieder alles neu
und schön.
Auch andere Bauvorhaben
sind in Planung und auch beantragt. Das Kirchenumfeld soll saniert werden – wir
haben zwar, nach einhelliger Meinung der Dalherdaer,
die schönste Kirche in Hessen, aber unser Vorplatz ist gar nicht schön. Wir
hoffen, dass das Landeskirchenamt schnell entschließt, nachdem wir lange auf
die Dorferneuerung warten mussten.
Wolf-Benjamin
Gittermann
Evangelischer Kirchentag in Köln
„Eingeladen zum Fest des
Glaubens“. Dieser Einladung
folgte auch die Gruppe aus Dalherda und Hettenhausen
und machte sich auf nach Köln. Das Quartier, im Gymnastikraum einer
Grundschule, war bezogen und schon machte sich die Gruppe auf den Weg zum
Eröffnungsgottesdienst auf den Poller-Wiesen. Wer bei 100.000
Gottesdienstbesuchern noch etwas mitbekommen möchte, muss früh da sein. Die
Sonne sticht heiß vom Himmel, dennoch macht sich Gänsehaut breit, als die
Kirchentagsgemeinde gemeinsam das Eröffnungslied „Eingeladen zum Fest des
Glaubens“ singt.
Nach
dem Gottesdienst strömt die Menge in die Stadt zum „Abend der Begegnung“. Die
Nacht wird zum Tag. Köln ist noch auf den Beinen. Und so ist die S-Bahn auch
nach Mitternacht weit über den letzten Platz hinaus voll. Das wird den Heimweg
der Gruppe aus der Rhön während des Kirchentages prägen. Ebenso volle
Messehallen mit Bibelarbeiten, Vorträgen und Diskussionen. Dazu Begegnungen mit
Prominenten aus Politik, Kirche und Medien.
Fünf
hoch interessante Tage in Köln gehen zu Ende, aber das Selbstverständnis
bleibt: Die Christen müssen ihre Stimme in der Gesellschaft erheben - getreu
dem Kirchentagsmotto aus dem Hebräerbrief: lebendig und kräftig und schärfer. Ariane Stengel
Neue Tische im Gemeindehaus
Das
Evangelische Gemeindehaus hat neue Tische erhalten. Sie können gegen eine
Spende von mindestens 5,- € einen der alten Tische erwerben.
Bitte
wenden Sie sich an unsere Küsterin, Frau Ulrike Hohmann.
denkmal
l e r n e n
Wir haben in unserem Leben
vielerlei Handreichungen gelernt,
dabei haben wir oft verlernt,
unserem Nächsten die Hand zu
reichen.
Friedhelm Kammann
Konfirmation Gersfeld 2007
Wir
bedanken uns ganz herzlich auch im Namen unserer Eltern für alle erwiesenen
Aufmerksamkeiten anlässlich unserer Konfirmation am 13. Mai. Dank auch Herrn
Pfarrer Gittermann und Herrn Pfarrer Wachter für die feierlichen Gottesdienste
und die schöne Vorbereitungszeit sowie allen Mitwirkenden, die unsere
Konfirmation für uns vorbereitet und mitgestaltet haben.
Julia Baier
Linda Becker
Ralf Becker
Elena Sophie Fleck
Juliana Frey
Dennis und Patrick Gessner
Christopher Hampel
Konrad Heinzelmann
Philip Helmer
Marius Herzig
Felix Hock
Mark Hofmann
Olga Mutig
Marius Papendick
Oliver Richter
Janek Schleicher
Jochen Schleicher
Sascha Stumpf
Martin Tobert
Isabell Vordran
Kevin Walch
Florian Wallrab
Franziska Beck
Julian Klein
Julian Niebling
geh aus mein herz
Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit an deines GOttes Gaben;
schau an der schönen Gärten Zier und siehe,
wie sie mir und dir sich ausgeschmücket
haben.
Dies
Lied gehört zu den bekanntesten Liedern Paul Gerhardts.Es
hat 15 Strophen und besteht aus zwei Teilen zu je 7 Strophen. Die 1. bis 7.
Strophe beschreibt, was in den Sommermonaten geschieht. Da ist die Rede von
-
schönen Gärten und grünen Blumen
-
Vögeln und Tieren
-
Bächen und Bienen
-
vom Weinstock und vom Weizen.
Am
Anfang des Liedes steht eine Aufforderung; sie ist an das Herz gerichtet:
„Geh
aus mein Herz und suche Freud in dieser schönen
Sommerzeit an deines Gottes Gaben.“ Was dann in den folgenden Strophen
beschrieben wird, sind die Gaben Gottes:
Das
Blühen und Wachsen, also das, wovon Tiere und Menschen leben, ist für Paul
Gerhardt kein „natürliches Geschehen“. Es versteht sich nicht von selbst.
Darum
heißt es in der 8. Strophe: „Des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle
Sinnen. Ich singe mit, wenn alles singt und lasse, was dem Höchsten klingt aus
meinem Herzen rinnen.“ Die 8. Strophe steht genau in der Mitte des Liedes. Sie
könnte auch die Schlussstrophe sein. Uns würde nichts fehlen.
Aber
dann folgen noch einmal sieben Strophen. Worum geht es in diesen Strophen ?
Die
Strophen 9-11 stellen der Schönheit des Sommers die Schönheit des „Gartens
Christi“ gegenüber. Paul Gerhardt vergleicht also die Gaben Gottes „auf dieser
armen Erde“ mit dem, was ihn im Himmel erwartet:
-
„Welch hohe Lust, welch heller Schein wird wohl in Christi Garten sein?“ (10.
Strophe)
-
„O wär ich da, o stünd
ich schon, ach süßer Gott vor deinem
Thron … so wollt ich nach der Engel
Weis, erhöhen deines Namens Preis.“ (11. Str.)
Was
den ersten Teil des Liedes mit dem zweiten Teil verbindet, ist das Lob Gottes.
Nach Meinung Paul Gerhardts ist der Mensch auf der Welt, um Gott zu loben und
ihm zu danken. Deshalb heißt es in der zwölften Strophe: „Mein Herze soll sich
fort und fort an diesem und an allem (jeden) Ort, zu deinem Lobe neigen.“
Auch
nach dieser 12. Strophe könnte das Lied zu Ende sein. Zwar entsprechen die
Strophen 9-12 nicht unserem modernen Empfinden, aber als Spiritualität einer
vergangenen Epoche nehmen wir sie sozusagen als fromme Zugabe in Kauf: Der
Himmel, die Engel, Christi Garten als das wieder erlangte Paradies - das ist
für uns poetische Rede, Kinderglauben.
Aber
da sind auch noch drei Schlussstrophen. Sie haben keine direkte Beziehung mehr
zu den vorausgegangenen Strophen und könnten für sich alleine stehen, ein
Gedicht mit der Überschrift „Gebet“.
Was
die drei Gebetsstrophen (13 - 15) sprachlich mit den vorhergehenden Strophen
verbindet, sind Begriffe wie Sommer - Garten - Pflanze - Blume - Baum und die Verben blühen und
grünen. Der Inhalt dieser Strophen bleibt uns fremd. Aber auf diese drei
Strophen kommt es an, denn sie enthalten das, was Paul Gerhardt geglaubt und
gebetet hat. Ob die Bitten in diesen Gebetsstrophen etwas von dem enthalten,
worum heute gebetet wird, mag jeder selber entscheiden.
Ich
formuliere die Bitten der Schlussstrophen deshalb ohne Reim:
-
Hilf mir und segne meinen Geist
-
wirke durch deine Gnade, dass mein Glaube Früchte trägt
-
mache in mir deinem Geiste Raum (und befreie mich von allem, worum mein ICH
sich dreht)
-
schenke mir Leben über den Tod hinaus
-
Stärke Leib und Seele bis in die Todesstunde, damit ich dir alleine diene und
keinen anderen Göttern (Werten, Ideen) neben dir. Erich Schwerdtfeger
15. Erwähle mich zum Paradeis
und lass mich bis zur letzten Reis an Leib und Seele grünen,
so will ich dir und deiner Ehr allein und sonsten
keinem mehr
hier und dort ewig dienen.
kandidatensuche zur kirchenwahl
2007
Jesus sprach zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber
wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in
seine Ernte sende. Die Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht
nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern
geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel. Geht aber und predigt
und sprecht:
Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.“
Jesus und seine Jünger. Mir fällt auf, dass die Jünger
keine Helden, sondern ganz normale Menschen sind. Menschen wie du und ich.
Menschen mit vielen Schwächen und Fehlern. Und doch: Menschen, die sich
einsetzen für die Sache Jesu. Menschen, die vom Evangelium berührt wurden. Das
mag uns trösten. Und das mag alle diejenigen ermutigen, die sich von der
Gemeindearbeit zurückhalten: „Nee nee, lass mal die
andern; ich kann das nicht.“ Nehmen wir den Kirchenvorstand als Beispiel. Der
wird am 30. September neu gewählt. Die Aufgaben des Kirchenvorstandes sind
kirchenrechtlich geregelt. Und so steht’s geschrieben: „Die Mitglieder des
Kirchenvorstandes leiten in gemeinsamer Verantwortung mit den Pfarrern die
Gemeinde. Sie sollen in der Teilnehme am kirchlichen Leben, in der Mitarbeit an
den Aufgaben der Gemeinde und in der eigenen Lebensführung den Gemeindegliedern
ein Vorbild sein, sie zu lebendiger und tatkräftiger Mitarbeit führen und für
neue Aufgaben zurüsten.
Der Kirchenvorstand soll
(1.) über die Verkündigung in Wort und Sakrament in der
Gemeindewachen,
(2.) für die christliche Erziehung und Unterweisung der
Jugend Sorge tragen,
(3) sich der Armen, Kranken und Alten sowie der sonstigen Schutz- und
Hilfsbedürftigen annehmen und die Dienste und Werke im Bereich der Gemeinde
fördern,
(4.) darauf achten, dass die Sonn- und Feiertage geheiligt
und die gottesdienstlichen Ordnungen eingehalten
werden.“
Das dürfte – wenn man die Voraussetzungen erfüllt, nicht
jünger als 18 und nicht älter als 70 Jahre ist – gar nicht so schwer sein. Zumal
die Arbeit in gemeinsamer Verantwortung mit dem Pfarrer
geschieht. Ich bin jedenfalls heilfroh
über unseren KV und hoffe, dass auch der neue genauso gut wird. Also,
was hindert Sie, sich zur Wahl aufstellen zu lassen? Ein kleiner Wink, ein
kleines Zeichen genügt schon. Bis zum 1. September sollten Sie dann aber auch
„gewunken“ haben.
Zumal es
um die Arbeit vor unserer Haustür geht. Jesus rät seinen Jüngern: Geht nicht
den Weg zu den Heiden . . ., sd. geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem
Hause Israel. Also zählt hier nicht die Mission in Asien, Afrika oder Südamerika, sondern in
Gersfeld, Dalherda und Poppenhausen: „Geht hin zu den verlorenen Schafen von
Poppenhausen und Dalherda, von Gersfeld!“ Denn davon gibt es genug. Wolf-Benjamin Gittermann
evangelisches altenheim
Beschäftigungsangebote
Frau
Bitter und Frau Halemba halten die Woche über
folgende Angebote für die Bewohner vor:
Montag
10.00
Uhr Hausrunde
10.00
Uhr Gymnastik
Dienstag
15.00
Uhr Kaffeenachmittag (offen für
Gäste)
Mittwoch
10.00
Uhr Kegeln
Donnerstag
Einkaufstag
Freitag
15.30 Uhr Gottesdienst
Hinzu kommen bei schönem
Wetter Ausflüge in die nähere Umgebung Gersfelds.
Barockleuchter
gespendet
Aus Anlass seines 75.
Geburtstages hat Herr Conrad von Waldthausen dem Ev.
Altenheim Gersfeld für den Andachtsraum im noch zu erbauenden neuen Haus zwei
schöne Barockleuchter für den Altar gespendet.
Wir sagen herzlichen Dank.
Gottesdienste
An jedem Freitag ist um 15.30 Uhr Ökumenischer
Gottesdienst in unserem Haus, der vornehmlich von den Pfarrern Gersfelds und Hettenhausens gestaltet wird. Dabei unterstützen uns die
Lektoren / -innen unserer Gemeinden. Pfarrer Dauner (kath.)kommt monatlich einmal ins Haus und besucht
seine katholischen Gemeindeglieder.
Für unser Betreuungsteam bei den Gottesdiensten
suchen wir übrigens noch ein oder zwei Mitarbeiter. Bitte melden Sie sich in
der Verwaltung.
Freie
Plätze
Die Einrichtung verfügt
zurzeit über 4 freie Plätze. Näheres können Sie über die Verwaltung in
Erfahrung bringen.
Kurzzeitpflege
Für die
Sommerferienzeit (aber auch darüber hinaus) haben Sie die Möglichkeiten, Ihre
Angehörigen unserem Haus vorübergehend zur Pflege anzuvertrauen. Bitte wenden
Sie sich an Frau Karin Schön, unsere Heimleiterin (Tel. 960 96 21).
Jahresabschluss
Der Rechnungsabschluss für
das Jahr 2006 wird in diesen Tagen fertig gestellt. Danach werden die
Mitglieder zu einer Versammlung eingeladen, wo dieser dann vorgestellt wird.
evangelischer kindergarten
Wechsel
Ab
Sommer 2007 übernimmt Frau Ursula Seibert wieder die Leitung des Ev.
Kindergartens.
Nur noch drei Gruppen
Mit
Beginn des neuen Kindergartenjahres mussten wir unsere Gruppen auf drei
reduzieren.
Diese
Umstrukturierung ist uns nicht leicht gefallen, war aber notwendig, da es in
Gersfeld weniger Kinder gibt. Den Personalstand konnten wir bis auf die
Praktikantenstelle und die Integrationskraft (Frau Holzer) halten.
Frau
Holzer, die in unserer Einrichtung eine anerkannt gute Arbeit geleistet hat,
mussten wir leider verabschieden. Wir wünschen ihr auf diesem Weg GOttes Segen
für ihren weiteren Weg und danken ihr für ihr engagiertes Mitarbeiten. Reinhart Wachter
Abgänger / Aufnahmen
Insgesamt
werden aus unserem Evangelischen Kindergarten 33 Kinder eingeschult. Wir
wünschen diesen Kindern viel Freude und Erfolg beim Lernen sowie Eltern und
Lehrer, die ihnen die notwendige Unterstützung für das Leben geben.
Das
neue Kindergartenjahr beginnt am 13. August mit voll besetzten Gruppen, sodass
wir inzwischen leider eine Warteliste führen müssen. Allen Kindern, die neu zu
uns kommen, wünschen wir einen guten Start in diesen neuen Lebensabschnitt und
hoffen auf eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern.
Ferienbetreuung
Auch
in diesem Jahr gibt es für die Ferienzeiten eine Betreuungsmöglichkeit im
Wechsel mit dem katholischen Kindergarten „DonBosco“.
In beiden Einrichtungen können Sie ihr Kind während der jeweiligen Ferienzeit
wechselseitig zur Betreuung anmelden.
Kostenbeitrag:
30,00 € / Woche (6,00 € / Tag). Bitte melden sie sich rechtzeitig.
Vorankündigung
Benefizkonzert für den
Kindergarten am Sonntag, 16. September mit F. Schelling im Haus der
Begegnung.
Sommerfest
Einen herzlichen Dank
sagen wir allen, die uns beim Sommerfest im Juni so tatkräftig unterstützt
haben. Der Erlös des Festes wird für den Erwerb einer neuen Wippe
eingesetzt. Dagmar Simon
kirchenmusik
Musik in der Barockkirche Gersfeld
Sonntag, 8. Juli 19.30
Uhr
Musikalische Vesper
„Trompete und Orgel“
Samstag, 18. August 17.00
Uhr
Benefizkonzert für unsere Kirche
mit Ivan Rebroff und dem Original - Kosakenensemble Sabawa
Sonntag, 9. September, 19.00
Uhr
Musikalische Vesper
mit dem Posaunenchor Gersfeld
Samstag, 10. November 19.30
Uhr
Benefizkonzert mit dem
Gospelchor des
Ev. Kirchenkreises Fulda
kinderseite
Salz
Jeder
von euch kennt Salz: wir benutzen es täglich zum Kochen, in unserm Blut ist
Salz, Meerwasser ist salzig, im Winter streuen wir damit unsere Straßen. Salz
(Kochsalz) besteht hauptsächlich aus
Natrium und Chlor. Da der menschliche Körper zum Leben Salz braucht, ist auch die Salzgewinnung und das Wissen von natürlichem
Vorkommen von Salz uralt. Mit Salz kann man Lebensmittel haltbar machen, das
wussten schon die Sumerer und Babylonier. Salz
war überall begehrt und oft auch rar. Durch Salz wurden viele Städte
(Salzburg, Bad Salzschlirf oder das keltische Wort Hall im Namen wie Bad
Reichenhall) reich und berühmt. „Weißes Gold“ sagten die Menschen früher zu
Salz.
Salz
kann man auf viele Arten gewinnen. Über Meerwasserentsalzungsanlagen oder im
Tagebau, wie in USA, Südamerika und Afrika. Salz wird auch unterirdisch in
Bergwerken abgebaut (z.B. in Neuhof). Die
Indianer Südamerikas waschen Pflanzenasche aus und gewinnen dadurch
Salz.
Speisesalz
spielt in der Ernährung eine bedeutende Rolle. Salzlose Speisen schmecken meist
sehr fad. Dann fehlt das „Salz in der Suppe“. Kochsalz wird zum Würzen in fast
allen Speisen und Lebensmitteln verwendet. Brot kann man ohne Salz kaum backen.
Überall dort, wo Mehl verarbeitet wird, gehört eine Prise Salz hinein, um die
Stärke zu stabilisieren. Deshalb kommt etwas Salz in viele süße Kuchen.
Auch
unser Körper braucht Salz für den Wasserhaushalt, das Nervensystem, die
Verdauung und den Knochenaufbau.
Ein
Erwachsener benötigt täglich drei bis fünf Gramm. Zuviel Salz im Körper ist
genauso schädlich wie zu wenig Salz. Beides führt zu schweren Krankheiten. Auch
um Fleisch- und Wurstwaren, Brot und Käse haltbar zu machen benötigen wir Salz.
Es
ist daher sehr interessant, beim Einkaufen zum Salzregal zu gehen und auf die
Verpackungen zu schauen. Dort gibt es eine Menge Information, z.B. auch, dass
wir heute Salz oft mit Zusätzen bekommen wie Jod, Fluorid und Folsäure.
Auch
in der Bibel gibt es mehrere Geschichten, die mit Salz zu tun haben. Eine der
bekanntesten ist bei Matthäus 5,13 zu finden und lautet:
„Ihr
seid das Salz der Erde, wenn aber das Salz kraftlos wird, womit soll man
salzen?“ Wie kann es sein, dass Salz seine Kraft verliert? Salz enthielt
früher eine Menge Verunreinigungen. Salz
rieselte auch nicht so schön wie heute, sondern es wurde in großen Klumpen
gekauft. Um das Salz vor Haustieren zu schützen, wurde es auf den flachen
Dächern der Häuser aufbewahrt. Dort war
es dem Wetter ausgesetzt: Luftfeuchtigkeit und Regen wuschen das Salz im
Salzbrocken aus. Es wurde unbrauchbar und weggeworfen.
Viele
Eigenschaften von Salz lassen sich auf unsere Beziehung zu Jesus und unser Leben auf der Erde übertragen.
Der
Mensch kann ohne Salz nicht leben. So ist auch die Botschaft von Jesus für
unser Leben notwendig -lebensnotwendig-.
Deshalb sollen wir uns davor schützen, kraftlos zu werden.
Salz
sein heißt, den Glauben und die Botschaft von Jesus weiter zu tragen. Selbst
kleinste Bemühungen können damit gemeint sein; und auch Kinder und Jugendliche
sind davon nicht ausgeschlossen.
Denn
auch ihr könnt in eurer Umgebung helfen, selbst wenn ihr alleine oder nur
wenige seid, oder die Aufgabe euch aussichtslos erscheint. Es ist immer einen
Versuch wert, eurem Schulkollegen zu helfen, wenn der von den Mitschülern
gehänselt wird. Oder wenn der Neue in den Klasse keine Freunde findet . . .
dann könnt ihr da sein und helfen, dann seid ihr Salz der Erde, so wie Jesus es
sich von uns wünscht. Veronika Hofmann
Kindergottesdienst
in Gersfeld
samstags:
11 Uhr Sandberg
14 Uhr in Mosbach
sonntags:
11 Uhr in Rengersfeld
11 Uhr Schachen mit Maiersbach
09.30
Uhr in Gersfeld
Kirche
/ Ev. Gemeindehaus
Kinderkirche in
Dalherda
Die
Kinderkirche trifft sich jeweils um 9.30 Uhr im Pfarrhaus am 25. August, 15.
September, 29. September und am 27. Oktober. Wir freuen uns auf euer Kommen.
Weitere
Infos bei Kathrin Girlach, Telefon: 06656-918413
danke
Danke
Regelmäßig
im Jahreslauf erreicht Sie in Gersfeld unser Gemeindebrief; wir hoffen, Sie
freuen sich darauf und lesen ihn gern.
Damit
der Brief auch bei Ihnen im Briefkasten landet, braucht es zuvor eine Menge Vorarbeit:
Der
Redaktionskreis überlegt, was in die Ausgabe hineinkommen soll, die Druckerei
in Hünfeld (in Person von Peter Hadamczik-Trapp,
Sandberg) kontrolliert das Layout, druckt und legt den Brief zusammen . . . und
dann kommt er in unser Gemeindebüro, wo Sr. Anneliese ihn in Empfang nimmt und
zusammen mit einem Jugendlichen zu den Verteilern bringt. Die nehmen ihre
Gemeindebriefe, machen sich auf den Weg und werfen ihn in Ihren Briefkasten.
An
dieser Stelle sagen wir den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlichen
Dank und nennen Ihnen einmal den für Sie zuständigen Austräger:
Resi
Beck, Am Pfort
Toni
Beres, Müllrain 1
Chr.
Friedrich, Fliegerstraße 16a
D.
Goldbach, Königsb. Str. 3
G.
Gutermuth, Hünkelshäuptchen
Horst
Günther, Bodenhof 119
Len.
Haarmann, Hochstraße 30
Elfriede
Heun, Rengersfeld 56
Marlene
Heun, Auf d. Wacht 29
Ulrike
Hohmann, Brembacher Weg 25
Harald
Jörges, Obernhausen 2A
Julia
Keidel, Dammelhof 59
Erika
Kemper, Am Komberg 44
I.
Kloppmann, Kippelbachstraße 10
Hildegard
Krull, Maiersbach 13
Jürgen
Krüger, Bahnhofsstr. 7
Oskar
Maul, Schachen 23
Anita
Mehler, Sparbrod 24
Hildeg.
Möschner, Marktpl. 24
G.
Schleicher, Stettiner Str. 16
Christa
Richter, Tannenstr. 6
Karin
Schleicher, Mosbach 13
Helga
Stumpf, Sandberg 3
Patrick
Stumpf, Rommers 12
Else
Schüßler, Kantstraße 2
Jakob
Wachter, Marktplatz 2
Irma
Zitzmann, Rengersfeld 3 Reinhart Wachter
anlässe zur fürbitte
Taufen
04.03. Valerij Heit Gersfeld
08.04. Moritz Horas Dalherda
28.05. Linnea Breitschwerdt Gersfeld
24.06. Lukas Jörges aus Obernhausen, Lenka Varnik und Milena Chalab aus
Gersfeld
Trauungen
26.05.
Julian und Sandra Henzel, geb. Maul aus
Frankfurt/Main
02.06.
Ingo und Diana Helfrich, geb. Heun aus Gersfeld
Steffen und Simone Mehler, geb. Karges aus Gersfeld
23.06. Christoph und Jennifer Doublet
aus Gersfeld
Traujubiläum
11.05. Gisela und Erwin Gutermuth,
Gersfeld (50 Jahre)
19.05. Werner und Lilly Herden, Dalherda (50
Jahre)
„Gott, dein Weg ist heilig.“
Beerdigungen
14.03. Eduard
Schneck, 76 Jahre
20.03. Hermann
Kamin, 95 Jahre
23.03. Ida
Bücking, 88
Jahre
16.04. Herta
Müller, 98 Jahre
18.04. Paul
Goldbach, 59 Jahre
04.05. Harald
Knüttel, 39 Jahre
Helmut Geipel, 85 Jahre
09.05. Dirk
Frank, 31 Jahre
11.05. Luise
Grund, 83 Jahre
16.05. Otto
Barthelmes, 84 Jahre
25.05. Klaus
Nowak, 46 Jahre
31.05. Hermann
Suppkus, 70
Jahre
Karolina
Bachmann 86 Jahre (Dalherda)
08.06. Udo
Limpert, 52
Jahre
13.06. Judith
Kloppmann, 66 Jahre
14.06. Ruth
Himmelreich, 90 Jahre
15.06. Erika
Melzer, 76 Jahre
„Und der auf dem Thron saß sprach:
Siehe, ich mache alles neu!“